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Beispiele aus der Praxis

Schweiz

Kanton Link
kurze Beschreibung
AG Naturschutzprogramm Wald (PDF) Gemäss der Zielsetzung des Naturschutzprogramms Wald soll bis 2020 auf 10 % der Aargauer Waldfläche dem Naturschutz Priorität eingeräumt werden. Kernpunkte sind Waldreservate, Altholzinseln, Spezialreservate und Waldränder.
BE Biodiversität im Wald. Entschädigungen für Naturschutzleistungen im Wald im Kanton Bern (PDF)

Alt- und Totholzinseln schaffen: Beiträge des Kantons Bern (PDF)

Waldreservate und Alt- und Totholzinseln

Das erste Dokument umfasst alle Abgeltungen, Finanzhilfen und Entschädigungen für Naturschutzleistungen im Wald, unter anderem für Alt- und Totholzinseln.

Das zweite Dokument gibt einen Überblick zum Thema Alt- und Totholz im Kanton Bern und beantwortet häufig gestellte Fragen.
BS/BL Totholz-Charta Waldungen BL/BS (PDF) Die sogenannte Totholz-Charta dient allen Beteiligten als Richtschnur bei der zukünftigen Umsetzung der Forderung von Totholz im Wald. Dabei sollen alle Aspekte im Umgang mit Totholz behandelt werden. Neben Ökologie und Wirtschaftlichkeit steht die Sicherheit der Waldbesucher und des Forstpersonals im Vordergrund.
FR
Directive Biodiversité en forêt (PDF)
Dans sa directive concernant la biodiversité en forêt, le canton de Fribourg définit les exigences que les îlots de sénescence doivent remplir, ainsi que la procédure de délimitation et de financement.
NE
Conservation des vieux arbres et des insectes du bois en Ville de Neuchâtel (PDF)
Une excellente collaboration entre une entomologiste du WWF et le service des parcs et promenades de la Ville de Neuchâtel permet des aménagements urbains en faveur de la biodiversité.
GR
Richtlinie zum Einrichten von Altholzinseln und Schonen von Biotopbäumen (PDF)

Checkliste: Altholzinseln und Biotopbäume (PDF)
Die Richtlinie gilt als verbindliche Leitschnur beim Einrichten von Altholzinseln im Rahmen des Programmes Waldbiodiversität des Kantons Graubünden. Sie weist gleichzeitig auf die Bedeutung von Biotopbäumen hin. Eine Checkliste ergänzt die Richtlinie.
TG Empfehlung: Totholz und Altholz im Thurgauer Wald (PDF)
Das Forstamt möchte klare und nachvollziehbare Ziele für den Thurgauer Wald dem Forstdienst, den Waldeigentümern und der Öffentlichkeit bekannt machen. Die Empfehlung enthält die sechs Kapitel: Konzeptionelle Einordnung, Bedeutung von Totholz und Altholz, Ausgangslage im Thurgau, Zielsetzungen, Beiträge, Controlling/Rechtliche Absicherung.

International

Region / Ort Link kurze Beschreibung
Baden-Württemberg Altholz-, Habitatbaum- und Totholzkonzept (FVA Freiburg) Grundlage des Alt- und Totholzkonzepts für Baden-Württemberg ist es, (Klein-)Flächen dauerhaft oder periodisch aus der Bewirtschaftung zu nehmen und die aufstockenden Bäume der natürlichen Entwicklung und dem Zerfall zu überlassen.
Baden-Württemberg
Alt- und Totholzkonzept Dämmelwald, Wiesloch Der ca. 67 ha grosse Dämmelwald ist ein Naherholungsgebiet der Stadt Wiesloch. Das Alt- und Totholzkonzept konzentriert sich auf die Eichen und untergeordnet auf die Buchen.
Bayern
Das Rothenbucher Totholz- und Biotopbaumkonzept (PDF)
Der Forstbetrieb Rothenbuch lässt die so genannten Biotopbäume, wie zum Beispiel Stümpfe, hohle Bäume, Bäume mit Spechthöhlen und Pilzbefall stehen. Ausserdem werden Buchen mit mehr als 80 cm und Eichen mit mehr als 100 cm Durchmesser nicht mehr genutzt
Bayern Naturschutzkonzept Bayerische Staatsforsten (PDF)


Biotopbäume und Totholz im bayerischen Staatswald schützen, erhalten und fördern (PDF)


Totholzmanagement in den Bayerischen Staatsforsten (PDF)

Das Naturschutzkonzept der Bayerischen Staatsforsten teilt die Wälder in vier Klassen ein. Das Kapitel zu "Management von Totholz und Biotopbäumen" enthält unter anderm die Totholzziele für die verschiedenen Wald-Klassen.

Das zweite Dokument stellt das Bayerische Totholz- und Biotopbaumkonzept vor.

Das dritte Dokument ist eine PowerPoint-Präsentation zum Totholzmanagement.
Brandenburg Projekt "Methusalem" (PDF) Das Methusalem-Projekt ist im Jahr 2004 gestartet. In allen mindestens 80 Jahre alten Landeswäldern werden fünf alte Bäume pro Hektar für die natürliche Zerfallsphase im Wald belassen. Dies soll Alt- und Totholz als Lebensraum für Spechte oder Insekten sichern.
Hessen Altholzinselprogramm Hessen Bereits 1979 erfolgte in Hessen die Ausweisung von 792 Altholzinseln mit einer Gesamtfläche von 1422 Hektaren. Derzeit bestehen 958 Altholzinseln mit einer Gesamtfläche von 1708 Hektaren.
Mecklenburg-Vorpommern Richtlinie zur Sicherung von Alt- und Totholzanteilen im Wirtschaftswald (PDF)

Ausweisung von Altholzinseln (PDF)
Mit der "Richtlinie zur Sicherung von Alt- und Totholzanteilen im Wirtschaftswald" wurden die Ziele zur Bildung von Altholzinseln und zur Erhöhung von alten Bäumen und Totholz im Wald der Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern festgelegt.

Das zweite Dokument stellt das durch die Forsteinrichtung der Landesforstanstalt entwickelte und praktizierte Verfahren vor.
Niedersachsen Habitatbaumkonzept Langfristige Ökologische Waldentwicklung (LÖWE) => (Grundsatz 7 auf Seite 18) Gemäss LÖWE-Programm der niedersächsischen Landesforsten sollen möglichst flächendeckend alte und starke Bäume erhalten werden. Der LÖWE-Wald trägt durch gezielten Nutzungsverzicht dazu bei, den sonst entstehenden Mangel an altem, starkem und totem Holzes zu verhindern.
Nordrhein-Westfalen Biotopholzstrategie Xylobius (PDF)

Broschüre Xylobius (PDF)

Die Strategieausrichtung beinhaltet einen integrativen Naturschutzansatz für alle nicht dem Prozessschutz unterliegenden NRW-Staatswaldflächen. Mit gestaffelten Zielsetzungen soll im Ergebnis die Steigerung und Sicherung von vielfältigem Biotopholzinventar erreicht werden. 
Rheinland-Pfalz Biotopbäume – Altbäume – Totholz im Spannungsfeld von Naturschutz, Verkehrssicherung und Arbeitssicherheit - die Situation in Rheinland-Pfalz  (PDF)
PowerPoint-Präsentation anlässlich des Abschluss-Workshops des  Forschungsvorhabens "Entwicklung eines Managementmoduls für Totholz im Forstbetrieb", Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt Göttingen
Saarland Dicke Buchen-Programm Durch das im Jahr 2003 ins Leben gerufene Biotopholzprogramm "Dicke Buchen" des SaarForst Landesbetriebes sollen insbesondere alte und mächtige Bäume geschützt weden. Ende 2005 waren im saarländischen Staatswald 930 Biotopbäume markiert, davon 711 Buchen und 170  Eichen.
Schleswig-Holstein
Handlungsgrundsätze für den Arten- und
Lebensraumschutz in Natura 2000-Landeswäldern

Langversion (PDF)
Kurzversion (PDF)

Die Handlungsgrundsätze dienen der Erhaltung und Pflege von Waldlebensraumtypen und der Erhaltung besonderer Tierarten des Waldes. Sie bilden sozusagen die Fibel für die Entwicklung der Natura 2000 Schutzgebiete im Landeswald für jeden Revierleiter.
Luxemburg / Vorarlberg
Finanzielle Entschädigung für Alt- und Totholz (PDF)
In Luxemburg und Vorarlberg (Österreich) gibt es konkrete Beispiele für finanzielle Vergütungen der öffentlichen Hand für besondere Leistungen zur Förderung von Alt- und Totholz.